Die Entscheidung wo das Löschwasser an der Einsatzstelle abgeregnet wird, trifft der Einsatzleiter der Feuerwehr bzw. die Führungskraft des Hubschraubers. Der eigentliche Brandherd kann aus flugtechnischen Gründen (Leistungsabfall in den Triebwerken) durch aufsteigende, stark erwärmte Rauchwolken, durch aufgewirbelte brennende Holzteile und möglicher Sichtbehinderung in der Regel nicht überflogen werden.
Der Anflug erfolgt möglichst mit Windrichtung, weil dadurch
a) die noch höheren Temperaturen des Lee – Bereiches gemieden werden,
b) die Brandwolken mit ihrer Partikelanreicherung und Sichtverschlechterung nicht durchflogen werden muss,
c) die noch heftigeren vertikalen Luftbewegungen mit noch höheren Windgeschwindigkeiten und Turbolenzen nicht auftreten.
160 km/h mit gefülltem Behälter
90 km/h mit leerem Behälter
Das Ablassen des Wassers erfolgt im Schwebeflug oder bei Vorwärtsfahrt in Höhen zwischen 30 und 90 m (100 und 300 Fuß). Eine gute, wirksame Löschung wird erzielt wenn mindestens 2 l Wasser auf einen Quadratmeter Brandfläche verteilt werden.


