Die Löschwasseraußenlastbehälter sind für den Einsatz an Hubschraubern mit Lasthaken besonders konzipierte und zugelassene Wasserbehälter.
Sie dienen zur Brandbekämpfung von Flächenbränden aus der Luft
- in der Enstehungsphase
- bei ausgedehnten Flächenbränden
- in unwegsamen und unzugänglichen Gelände
- zur Unterstützung der Bodeneinheiten
- zum Feuchthalten von Brandschneisen
oder zur Sicherstellung der Löschwasserversorgung als Zwischenbehälter bei der Wasserförderung über lange Wegstrecken (Puffer).
Aufbau des Behälters:
Der runde GFK-Behälter mit einem eingebauten Stahlgerüst und einem Lastgeschirr hat im Boden einen eingebauten Ventilteller. Gesteuert wird dieser vom Steuergerät. Dieses hat 2 4L Pressluftflaschen mit jeweils 200 Bar Druck, dazu einen Druckminderer und einem Steuerventil mit den Stellungen "Auf" und "Zu". Die Schläuche sind, um Verwechselungen zu verhindern, farblich gekennzeichnet.
Folgende Löschwasseraußenlastbehälter sind in Echte stationiert:
Smokey 1:
| Füllmenge | 5000l |
| Teilfüllmengen | 2000l / 3000l / 4000l |
| Leergewicht | 540kg |
| Anzahl | 2 sowie 2 Behälter als Löschwasserpuffer |
| Transport | CH 53 |
Smokey 3:
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| Füllmenge | 900l |
| Teilfüllmengen | 400l / 600l |
| Leergewicht | 160kg |
| Anzahl | 2 |
| Transport | Bell UH-1D und SA 330 Puma |
Bedienung der Behälter
Bevor der Hubschrauber den Boden berührt muss die durch die Reibung der Rotorblätter aufgeladene Metallverkleidung zuerst mit einer Erdungsstange geerdet werden. Das dafür benötigte Material wird ebenfalls in Echte gelagert. Dazu gehören unter anderem die Erdungsstangen mit Kabeltrommeln, Augen-, und Gehörschutz.
Bedient werden die sogenannten Stempel innerhalb der Behälter durch eine Atemluftflasche mit Bedienteil. Der Stempel wird zum Befüllen z.B. im Northeimer Kiessee gehoben und bei befülltem Behälter wieder verschlossen. Zum entleeren wird er wieder gehoben. Diese Aufgabe übernimmt das Hubschrauberpersonal, bei der Landung wird ihnen das Bedienteil übergeben.



