Ein Feuer in einer Mikrowelle eines Seniorenheimes hat am späten Samstagnachmittag einen Feuerwehreinsatz ausgelöst. 

Um 17:38 Uhr wurde die Feuerwehr Echte gemeinsam mit der Feuerwehr Kalefeld zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage in einem Seniorenheim gerufen. Offenbar hatte eine Mikrowelle, in der Essen zubereitet wurde, Feuer gefangen und die Anlage folgerichtig ausgelöst. Das Feuer konnte schon vor Eintreffen der Feuerwehr gelöscht werden. Die Einsatzkräfte aus Kalefeld konnten die Bereitstellung auflösen.

Reihe weiterer Einsätze

Der Einsatz der Feuerwehr Echte wird statistisch gesehen in diesem Jahr überdurchschnittlich oft gefordert. Erst am 15. Juli gab es zwei Einsätze wegen einer ausgelösten Brandmeldeanlage in einem Seniorenheim in der Gemeinde Kalefeld. In beiden Fällen handelte es sich um einen Fehlalarm.

Anders sah es zwei Tage später aus. Am Dienstag, 17. Juli, brach an der Autobahn 7 an einer Böschung zwischen Echte und Kalefeld ein Freiflächenbrand aus. Die Feuerwehr hatte das Feuer, das bereits durch Via Niedersachsen bekämpft wurde, schnell gelöscht.

Einen weiteren Einsatz gab es am Freitagnachmittag kurz vor 16 Uhr in Oldershausen. Dort wurde in der Parkstraße ein Schornsteinbrand gemeldet.

Trockenheit bleibt Problem

Der Kreisfeuerwehrverband warnt weiterhin davor, Zigarettenkippen aus dem Auto zu werfen, Feuer zu machen oder Fahrzeuge über Grünflächen abzustellen. Kreisbrandmeister Bernd Kühle warnt außerdem davor, Zigarettenkippen im Blumenkasten zu entsorgen. In zwei Fällen kam es kürzlich in Northeim zu Bränden – die Balkonkästen waren teils brennend vom Balkon gefallen. „Kaum Auszudenken, was passiert wäre, wenn sie eine Person getroffen hätten“, sagte der Kreisbrandmeister.

Die Feuerwehren beobachten laut Kühle außerdem immer wieder Menschen, die in der freien Natur grillen. Davon ausgenommen sei auch nicht der Bereich rund um den Kiessee. Dies sei bei den weiter anhaltenden hohen Temperaturen ebenfalls „brandgefährlich“, mahnt Kühle. Grillen sei ausschließlich auf dafür ausgewiesenen Plätzen erlaubt. Aufgrund der vollkommen trockenen Grünflächen könne sich ein Feuer in kurzer Zeit auf weiten Strecken ausbreiten.

Immer wieder kommt es in der Region zu Flächenbränden, wie zuletzt auch im Stadtgebiet Moringen, wie das Video zeigt.