Das Konsortium Via Niedersachsen hat pünktlich mit den Arbeiten an der Autobahn 7 begonnen. Am 1. Mai war Startschuss für das Projekt A 7-Ausbau, teilen die Verantwortlichen mit. Alle Bau- und Modernisierungsarbeiten werden dabei von Seesen als Sitz des privaten Betreibers Via Niedersachsen GmbH & Co. KG koordiniert. Gleichzeitig hat auch der Betriebsdienst seinen Sitz vor Ort. Erste Bauarbeiten soll es bereits im Mai geben. Unter anderem müssen Brücken abgerissen und später neu aufgebaut werden, um die Autobahn zu verbreitern. Zu den ersten Bauwerken gehört dabei die Brücke Ritterstieg nahe des Römerschlachtfelds Harzhorn.

Hintergrund

Das Konsortium übernimmt die Planung, den Ausbau, die Modernisierung und den Betrieb des 60 Kilometer langen Autobahnabschnittes. Darin enthalten ist auch der Ausbau des bislang noch vierstreifigen Abschnittes auf einer Länge von 29,2 Kilometer, teilt das Unternehmen mit. Den Zuschlag dafür gab es bereits am 17. Februar vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI).

Laut Via Niedersachsen beläuft sich die Investitionssumme für den Ausbau auf 441 Millionen Euro. Die notwendigen Finanzierungspartner sind neben der Europäischen Investitionsbank (EIB) unter anderem auch die Development Bank of Japan (DBJ). Der Bund leistet Abschlagszahlungen in Höhe von 126 Millionen Euro netto gemäß Baufortschritt. Das Gesamtvolumen des Projektes innerhalb der nächsten 30 Jahre beläuft sich auf rund eine Milliarde Euro.